Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
6
-
200 g Zartbitterschokolade (70%)
-
400 ml Sahne
-
60 ml Baileys Irish Cream
-
4 Eier (getrennt)
-
60 g Zucker
-
0,5 TL Vanilleextrakt
-
1 Prise Fleur de Sel
-
1 EL Kakao zum Bestäuben
-
0,5 TL je Portion Cannabis-Kokosöl (kalt)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Schokolade über Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen (auf ca. 40°C).
2
Eigelbe mit Zucker hell-cremig aufschlagen.
3
Abgekühlte Schokolade und Baileys in die Eigelb-Masse rühren. Vanille dazu.
4
Eiweiße steif schlagen (mit Prise Salz).
5
Sahne steif schlagen.
6
Erst Sahne vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben, dann das Eiweiß unterheben — mit dem Teigschaber, nicht Schneebesen.
7
Cannabis-Kokosöl kalt in jede Portion einzeln einrühren (je 0,5 TL) kurz vor dem Servieren, oder portionsweise in die fertige Mousse.
8
In Gläser füllen, mindestens 2 Stunden kühlen.
9
Mit Kakaopulver bestäuben und servieren.
Tipps & Tricks
- Schokolade nicht zu heiß — über 50°C gerinnen die Eigelbe sofort.
- Eiweiß und Sahne separat unterziehen: erst Sahne (Fett stabilisiert), dann Eiweiß (Luft einbringen).
- Cannabis-Kokosöl kurz vor dem Servieren einrühren oder direkt in die Portion: erhält die Leichtigkeit der Mousse.
- Ohne rohe Eier: Variante mit nur steif geschlagener Sahne + Frischkäse ist sicherer.
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Zucker und Fett tragen Cannabinoide: Desserts sind die idealen Cannabis-Träger — Butter, Sahne, Schokolade und Eigelb haben hohen Fettanteil der Cannabinoide optimal bindet. Je fettreicher das Dessert, desto vollständiger die Extraktion.
2
Cannabis-Butter kalt für Cremes und Mousses: Bei No-Heat-Desserts (Mousse, Tiramisu, Panna Cotta) Cannabis-Butter Raumtemperatur in die Masse einarbeiten. Kein Erhitzen nötig — voller Cannabinoid-Erhalt bei Kalt-Desserts.
3
Dessert-Portion ist oft kleiner als gedacht: Bei Gesellschaft isst man Desserts manchmal mehrfach. Cannabis-Desserts mit niedrigerer THC-Dosis pro Portion planen (3–5mg). Klar kommunizieren dass das Dessert Cannabis enthält.
4
Schokolade verdeckt Cannabis-Geschmack perfekt: Dunkle Schokolade mit 65%+ Kakao überlagert Cannabis-Eigengeschmack vollständig. Kakaopulver plus Espressopulver plus Cannabis-Butter sind die drei besten Geschmacks-Kombinationen.
5
Desserts einfrieren für Portionskontrolle: Geschnittene Portionen einfrieren — jedes Stück hat kalkulierten THC-Gehalt. Auftauen bei Raumtemperatur oder kurz in der Mikrowelle. THC-Gehalt bleibt beim Einfrieren vollständig stabil.
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Variationen
Vegan
Pflanzliche Butter (z.B. Kokosöl-Block) statt normaler Butter — gleiche Menge, etwas nussigeres Aroma.
Glutenfrei
Mehl 1:1 durch glutenfreies Reismehl oder Mandelmehl ersetzen. Konsistenz wird etwas dichter.
Stärker dosiert
Cannabis-Menge in der Cannabutter verdoppeln, Portionsgrösse halbieren — für erfahrene Konsumenten.
Empfohlene Sorten
Weiterführende Guides
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Warum muss Cannabis vor dem Backen decarboxyliert werden?
Rohes Cannabis enthält THCA — die inaktive Säureform. Erst durch Hitze (115 Grad, 40 Min. im Ofen) wird THCA in wirksames THC umgewandelt. Ohne diesen Schritt hat das Gebäck keine Wirkung. Dieser Schritt ist Pflicht.
Wie verhindere ich Cannabis-Geschmack beim Backen?
Starke Aromen überdecken Cannabis-Noten: Zartbitterschokolade, Zimt, Vanille, Zitrusabrieb. Geklärte Cannabutter enthält weniger Chlorophyll und damit weniger Grüngeschmack. Hochwertige Sorten mit fruchtigen Terpenen harmonieren gut mit Süßgebäck.