Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
4
-
1000 g weißer Spargel (geschält, holzige Enden abschneiden)
-
50 g Cannabutter
-
30 g Butter (normal)
-
1 Stück Schalotte (fein gehackt)
-
30 g Mehl
-
800 ml Spargelwasser (Kochwasser vom Spargel)
-
200 ml Sahne
-
100 ml trockener Weißwein
-
1 TL Zucker
-
1 TL Salz
-
1 Prise weißer Pfeffer
-
1 Prise Muskat (frisch gerieben)
-
2 EL Zitronensaft
-
4 Stangen Spargel (roh, für Einlage, in 2cm-Stücke)
-
2 EL frischer Schnittlauch (in Röllchen)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Spargel schälen, Enden abschneiden. Schalen und Enden 15 Min. in Wasser mit Salz + Zucker auskochen — das ist euer Fond.
2
Fond abseihen, aufbewahren. Spargel in Stücke schneiden (4 Stangen für Einlage beiseite).
3
Normale Butter schmelzen. Schalotte glasig dünsten.
4
Mehl einrühren, 1 Min. hellbraun rösten — Roux entstehen lassen.
5
Weißwein ablöschen. Spargelwasser einrühren, aufkochen, 15 Min. köcheln.
6
Spargelstücke einlegen, 10 Min. weich köcheln.
7
Mit Stabmixer glatt pürieren. Sahne einrühren.
8
Cannabutter in Stücken einrühren bis sie schmilzt. Nicht mehr kochen!
9
Einlage: Spargel-Scheiben separat 4 Min. in Salzwasser blanchieren.
10
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Einlage und Schnittlauch drüber.
Tipps & Tricks
- Das Auskochen der Schalen ist entscheidend — das gibt der Suppe ihren intensiven Spargelgeschmack.
- Cannabutter am Ende einrühren — nie mehr aufkochen nach der Butter.
- Für eine leichtere Variante: Sahne durch Oatmilk ersetzen (vegan + weniger Kalorien).
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Cannabis-Öl oder -Butter gehört ans Ende: Die Sauce vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen (unter 75 Grad), dann Cannabis-Butter oder -Öl einrühren. Aktives Kochen über 80 Grad baut Cannabinoide ab und ist unnötig für herzhafte Gerichte.
2
Fettreiche Basis für bessere Aufnahme: Herzhafte Gerichte mit Sahnesaucen, Käse, Fleischfett oder Olivenöl-Dressings sind ideale Cannabis-Träger. Das Körperfett der Hauptzutaten unterstützt die Cannabinoid-Absorption.
3
Dosierung bei geteilten Gerichten: Wenn ein Gericht für mehrere Personen gemacht wird, muss der THC-Gehalt durch die Portionszahl geteilt werden. Cannabis-Butter oder -Öl gleichmäßig einrühren vor dem Servieren — Fett neigt bei flüssigen Gerichten zum Aufschwimmen.
4
Kräuter als Maskierung: Herzhafte Cannabis-Gerichte profitieren von starken Kräutern und Gewürzen. Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Kreuzkümmel und Paprika überdecken Cannabis-Eigengeschmack komplett. Je kräftiger das Gewürzprofil, desto unauffälliger die Cannabis-Note.
5
Temperatur beim Servieren: Herzhafte Cannabis-Gerichte sofort heiß servieren. Beim Warmhalten über 80 Grad beginnt THC messbar abzubauen — aktiver Herd auf niedrigster Stufe über 30 Minuten meiden. Restwärme im abgestellten Topf ist unkritisch.
🍳
Küchentechnik
Blanchieren und Abschrecken
Kurz in stark gesalzenem kochendem Wasser, sofort in Eiswasser — stoppt Garung, erhält Farbe, Biss und Nährstoffe. Danach gut abtropfen.
Cannabis-Tipp: Blanchiertes Gemüse mit Cannabis-Olivenöl beträufeln — mehr Kontrolle über genaue Dosierung pro Portion.
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