Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
6
-
400 g Cannellini-Bohnen (Dose, abgegossen)
-
300 g Cavolo Nero (Schwarzkohl) oder Wirsing
-
2 Stück Karotten
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2 Stangen Staudensellerie
-
1 Stück Zwiebel
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4 Zehen Knoblauch
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400 g Tomaten (Dose, gehackt)
-
45 g Cannabutter
-
1 Liter Gemüsebrühe
-
200 g altbackenes Ciabatta oder Landbrot (gewürfelt)
-
2 Zweige Rosmarin
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3 Zweige Thymian
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1 TL Salz
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4 EL gutes Olivenöl (zum Servieren)
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40 g Parmesan (zum Servieren)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Gemüse-Soffritto: Zwiebel, Karotten und Sellerie fein würfeln. Cannabutter in großem Topf erhitzen, Soffritto 8 Minuten sanft anschwitzen.
2
Knoblauch, Rosmarin und Thymian dazu, 2 Minuten dünsten.
3
Tomatendose angießen, 5 Minuten einkochen lassen.
4
Brühe und die Hälfte der Bohnen zugeben. Die andere Hälfte mit einer Gabel grob zerdrücken und einrühren — gibt die typische sämige Konsistenz.
5
Kohl in Streifen schneiden und einrühren. 20 Minuten köcheln.
6
Brotscheiben in die Suppe einrühren — Ribollita bedeutet 'nochmals gekocht', das Brot dickert sie ein.
7
Weitere 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln, gelegentlich rühren.
8
Abschmecken. Mit großzügigem Olivenöl und Parmesan servieren.
Tipps & Tricks
- Am zweiten Tag schmeckt Ribollita besser — Reste aufwärmen und erneut köcheln lassen, wie der Name verspricht.
- Cavolo Nero (Toskanischer Schwarzkohl) ist in deutschen Supermärkten ab Herbst erhältlich — Alternativ: Wirsing, Grünkohl oder Mangold.
- Sehr fettarme Suppe außer der Cannabutter — kein schlechtes Gewissen beim zweiten Teller.
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Cannabis-Öl oder -Butter gehört ans Ende: Die Sauce vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen (unter 75 Grad), dann Cannabis-Butter oder -Öl einrühren. Aktives Kochen über 80 Grad baut Cannabinoide ab und ist unnötig für herzhafte Gerichte.
2
Fettreiche Basis für bessere Aufnahme: Herzhafte Gerichte mit Sahnesaucen, Käse, Fleischfett oder Olivenöl-Dressings sind ideale Cannabis-Träger. Das Körperfett der Hauptzutaten unterstützt die Cannabinoid-Absorption.
3
Dosierung bei geteilten Gerichten: Wenn ein Gericht für mehrere Personen gemacht wird, muss der THC-Gehalt durch die Portionszahl geteilt werden. Cannabis-Butter oder -Öl gleichmäßig einrühren vor dem Servieren — Fett neigt bei flüssigen Gerichten zum Aufschwimmen.
4
Kräuter als Maskierung: Herzhafte Cannabis-Gerichte profitieren von starken Kräutern und Gewürzen. Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Kreuzkümmel und Paprika überdecken Cannabis-Eigengeschmack komplett. Je kräftiger das Gewürzprofil, desto unauffälliger die Cannabis-Note.
5
Temperatur beim Servieren: Herzhafte Cannabis-Gerichte sofort heiß servieren. Beim Warmhalten über 80 Grad beginnt THC messbar abzubauen — aktiver Herd auf niedrigster Stufe über 30 Minuten meiden. Restwärme im abgestellten Topf ist unkritisch.
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