Hinweis zu Edibles
Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
4
-
600 g Karotten
-
1 Stück Zwiebel
-
2 Zehen Knoblauch
-
30 g Cannabutter
-
700 ml Gemüsebrühe
-
200 ml Kokosmilch
-
3 cm Ingwer (frisch, geschält)
-
0.5 Stück Zitrone (Saft)
-
1 TL Kurkuma
-
1 Prise Cayennepfeffer
-
1 TL Salz
-
2 EL Kürbiskerne (zum Garnieren)
-
2 EL Kürbiskernöl (zum Garnieren)
THC-Dosierung schätzen
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Grobe Schätzung, kein Messwert. Annahmen: vollständige Decarboxylierung, 87 % Ausbeute, gleichmäßige Verteilung. Der tatsächliche THC-Gehalt kann deutlich abweichen. Wirkung ist individuell.
Zubereitung
1
Karotten schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Zwiebel grob hacken, Knoblauch und Ingwer fein reiben.
2
Cannabutter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel 3 Minuten glasig anschwitzen.
3
Knoblauch und Ingwer dazugeben, 1 Minute mitdünsten bis es duftet.
4
Karottenwürfel, Kurkuma und Cayennepfeffer einrühren. 2 Minuten anrösten — das entwickelt die Aromen.
5
Gemüsebrühe angießen, aufkochen. Hitze reduzieren und 20 Minuten köcheln bis die Karotten weich sind.
6
Kokosmilch einrühren. Suppe mit einem Stabmixer glatt pürieren — je länger, desto cremiger.
7
Zitronensaft zugeben, abschmecken. Bei Bedarf mehr Salz oder Cayennepfeffer.
8
In Schalen servieren: Kürbiskernöl im Kreis einträufeln, Kürbiskerne darüberstreuen.
Tipps & Tricks
- Cannabutter erst am Ende des Kochens einrühren schützt das THC besser — Karotten kochen in normalem Öl, Cannabutter nur zum Anschwitzen der Zwiebeln.
- Frischer Ingwer ist unersetzlich — Ingwerpulver gibt nur halb so viel Aroma.
- Für vegane Variante: Cannabutter durch Cannabis-Öl ersetzen.
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Cannabis-Öl oder -Butter gehört ans Ende: Die Sauce vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen (unter 75 Grad), dann Cannabis-Butter oder -Öl einrühren. Aktives Kochen über 80 Grad baut Cannabinoide ab und ist unnötig für herzhafte Gerichte.
2
Fettreiche Basis für bessere Aufnahme: Herzhafte Gerichte mit Sahnesaucen, Käse, Fleischfett oder Olivenöl-Dressings sind ideale Cannabis-Träger. Das Körperfett der Hauptzutaten unterstützt die Cannabinoid-Absorption.
3
Dosierung bei geteilten Gerichten: Wenn ein Gericht für mehrere Personen gemacht wird, muss der THC-Gehalt durch die Portionszahl geteilt werden. Cannabis-Butter oder -Öl gleichmäßig einrühren vor dem Servieren — Fett neigt bei flüssigen Gerichten zum Aufschwimmen.
4
Kräuter als Maskierung: Herzhafte Cannabis-Gerichte profitieren von starken Kräutern und Gewürzen. Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Kreuzkümmel und Paprika überdecken Cannabis-Eigengeschmack komplett. Je kräftiger das Gewürzprofil, desto unauffälliger die Cannabis-Note.
5
Temperatur beim Servieren: Herzhafte Cannabis-Gerichte sofort heiß servieren. Beim Warmhalten über 80 Grad beginnt THC messbar abzubauen — aktiver Herd auf niedrigster Stufe über 30 Minuten meiden. Restwärme im abgestellten Topf ist unkritisch.
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Empfohlene Sorten
S
Dosierungsangaben sind Schätzwerte und werden redaktionell auf Plausibilität kontrolliert. Sie ersetzen keine individuelle Einschätzung. Veröffentlicht am 19.04.2026.
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