Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
4
-
4 Chiles Pasilla oder Mulato (getrocknet)
-
6 reife Tomaten
-
1 Zwiebel, halbiert
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4 Knoblauchzehen
-
1 Liter Hühnerbrühe
-
1 TL Kreuzkümmel
-
1 TL Oregano (mexikanisch)
-
200 g Hähnchenbrustfilet, gekocht und gezupft
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8 Maistortillas, in Streifen geschnitten und frittiert
-
Für die Cannabis-Crema:
-
150 g Crème fraîche
-
2 TL Cannabis-Olivenöl
-
Zum Anrichten:
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100 g Queso fresco oder Feta, zerbröckelt
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1 Avocado, in Würfeln
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Koriander, Limette
-
2 EL Öl
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Chiles in einer heißen Pfanne ohne Öl 30 Sekunden pro Seite rösten bis sie duften. Stiele und Kerne entfernen, in heißem Wasser 15 Minuten einweichen.
2
Tomaten, Zwiebel und Knoblauch direkt auf dem Gasherd oder unter dem Grill verkohlen lassen — diese Röstaromen sind das Fundament.
3
Eingeweichte Chiles und verkohltes Gemüse zusammen pürieren. Durch ein Sieb streichen.
4
2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Chile-Tomaten-Pürée einrühren, 5 Minuten bei hoher Hitze rösten — es spritzt, aber dieser Schritt ist entscheidend.
5
Brühe angießen. Kreuzkümmel und Oregano einrühren. 15 Minuten köcheln. Gezupftes Hühnchen einlegen.
6
Cannabis-Crema: Crème fraîche mit Cannabis-Olivenöl glatt rühren.
7
Suppe in Schüsseln füllen. Tortillastreifen obenauf — sie sollen noch knusprig sein. Käse, Avocado, Koriander, Cannabis-Crema und Limettensaft.
Tipps & Tricks
- Das Verkohlen des Gemüses ist nicht optional — ohne diesen Schritt fehlt die rauchige Tiefe.
- Cannabis-Crema kalt einrühren, niemals erhitzen — das ist der Schlüssel zur korrekten Dosierung.
- Tortillastreifen erst beim Servieren hinzufügen — sie werden schnell weich.
- Chiles Pasilla sind milder als Ancho — Anfänger beginnen mit einer Sorte.
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Cannabis-Öl oder -Butter gehört ans Ende: Die Sauce vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen (unter 75 Grad), dann Cannabis-Butter oder -Öl einrühren. Aktives Kochen über 80 Grad baut Cannabinoide ab und ist unnötig für herzhafte Gerichte.
2
Fettreiche Basis für bessere Aufnahme: Herzhafte Gerichte mit Sahnesaucen, Käse, Fleischfett oder Olivenöl-Dressings sind ideale Cannabis-Träger. Das Körperfett der Hauptzutaten unterstützt die Cannabinoid-Absorption.
3
Dosierung bei geteilten Gerichten: Wenn ein Gericht für mehrere Personen gemacht wird, muss der THC-Gehalt durch die Portionszahl geteilt werden. Cannabis-Butter oder -Öl gleichmäßig einrühren vor dem Servieren — Fett neigt bei flüssigen Gerichten zum Aufschwimmen.
4
Kräuter als Maskierung: Herzhafte Cannabis-Gerichte profitieren von starken Kräutern und Gewürzen. Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Kreuzkümmel und Paprika überdecken Cannabis-Eigengeschmack komplett. Je kräftiger das Gewürzprofil, desto unauffälliger die Cannabis-Note.
5
Temperatur beim Servieren: Herzhafte Cannabis-Gerichte sofort heiß servieren. Beim Warmhalten über 80 Grad beginnt THC messbar abzubauen — aktiver Herd auf niedrigster Stufe über 30 Minuten meiden. Restwärme im abgestellten Topf ist unkritisch.
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