Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
4
-
600 ml Vanilleeis (hochwertiges, cremiges)
-
12 Oreo-Kekse
-
100 ml Sahne
-
4 EL Milch
-
0,5 TL Vanilleextrakt
-
0,5 TL je Portion Cannabis-Kokosöl (kalt, geschmacksneutral)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Rollholz oder Pfannenboden in verschiedene Größen zerdrücken — grobe Stücke und feine Krümel gemischt.
2
Vanilleeis 5 Minuten antauen lassen bis es leicht weich ist.
3
Cannabis-Kokosöl kalt unter die angetaute Eis-Portion rühren — schnell arbeiten, bevor es zu sehr schmilzt.
4
Milch und Vanilleextrakt einrühren bis cremig-fließend (McFlurry-Konsistenz: weicher als normales Eis, dicker als Milchshake).
5
Oreo-Stücke einrühren — ein paar grobe Stücke für obenauf aufheben.
6
In hohe Becher füllen. Mit restlichen Oreo-Stücken toppen.
7
Sofort servieren oder kurz einfrieren wenn zu weich.
Tipps & Tricks
- Cannabis-Kokosöl unter weiches Eis rühren: bei Raumtemperatur löst es sich gleichmäßig ein.
- Das Geheimnis der McFlurry-Konsistenz: leicht angetaut + Milch = fließend-cremig.
- Varianten: Oreo + Karamellsauce, oder doppelte Oreo-Menge für intensivere Version.
- Für Party: in kleinen Plastikbechern vorbereiten und einfrieren — 15 Min. vor dem Servieren herausholen.
👑
Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Decarboxylierung ist Pflicht: Rohes Cannabis enthält THCA — 115 Grad, 40 Minuten im Ofen aktiviert es zu THC. Erst danach in Fett infusionieren. Auch für Eis-Desserts gilt dieser Schritt als Basis.
2
Cannabis-Kokosöl für Eis: Kokosöl bleibt bei -18 Grad weich und bildet keine harten Kristalle im Eis. Cannabis-Kokosöl ist die beste Basis für selbstgemachte Eis-Desserts — gleichmäßige Konsistenz garantiert.
3
THC bleibt beim Einfrieren vollständig stabil: Kein Cannabinoid-Verlust durch Tiefkühlung — Gefrieren bremst alle chemischen Prozesse. Cannabis-Eis ist nach Monaten gleich stark wie frisch.
4
Portionskontrolle beim Eis-Dessert: Eis isst man schnell und unbewusst nach. Pro Portion max. 5–10mg THC. Klar portionieren — nie aus der großen Packung direkt essen. Einzelne Portionen vorschneiden und einfrieren.
5
Kein Erhitzen: Eis-Desserts werden nicht erhitzt — Cannabis-Öl direkt in die kalte oder weiche Eismasse einarbeiten. Kaltverwendung ergibt vollen Cannabinoid-Erhalt. Wirkungsbeginn nach 45–90 Minuten.
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Variationen
Vegan
Pflanzliche Butter (z.B. Kokosöl-Block) statt normaler Butter — gleiche Menge, etwas nussigeres Aroma.
Glutenfrei
Mehl 1:1 durch glutenfreies Reismehl oder Mandelmehl ersetzen. Konsistenz wird etwas dichter.
Stärker dosiert
Cannabis-Menge in der Cannabutter verdoppeln, Portionsgrösse halbieren — für erfahrene Konsumenten.
Empfohlene Sorten
Weiterführende Guides
Dieses Rezept wurde auf korrekte Dosierung, Zubereitung und Geschmack geprüft.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Warum muss Cannabis vor dem Backen decarboxyliert werden?
Rohes Cannabis enthält THCA — die inaktive Säureform. Erst durch Hitze (115 Grad, 40 Min. im Ofen) wird THCA in wirksames THC umgewandelt. Ohne diesen Schritt hat das Gebäck keine Wirkung. Dieser Schritt ist Pflicht.
Wie verhindere ich Cannabis-Geschmack beim Backen?
Starke Aromen überdecken Cannabis-Noten: Zartbitterschokolade, Zimt, Vanille, Zitrusabrieb. Geklärte Cannabutter enthält weniger Chlorophyll und damit weniger Grüngeschmack. Hochwertige Sorten mit fruchtigen Terpenen harmonieren gut mit Süßgebäck.