Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
20
-
250 g Butter (ungesalzen)
-
7 g decarboxyliertes Cannabis
-
250 ml Wasser
-
1 TL Lecithin (Sonnenblume)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Wichtiger Schritt: Decarboxylierung
Rohes Cannabis ohne Decarboxylierung hat kaum Wirkung. Warum das so ist →
Zubereitung
1
Cannabis mindestens 40 Minuten bei 110 Grad im Backofen decarboxylieren.
2
Butter, Wasser und Cannabis in einem Topf bei niedrigster Hitze schmelzen.
3
2-3 Stunden bei max. 85 Grad ohne zu kochen simmen lassen. Regelmaessig ruehren.
5
Durch ein feines Sieb oder Käsetuch in eine Schuessel abseihen, Cannabismasse ausdruecken.
6
Im Kuehlschrank erstarren lassen (mindestens 4 Stunden).
7
Erstarrte Butter vom Wasser-Bodensatz loesen — das ist die fertige Budder.
8
Wasser entfernen, Budder in Eiswürfelform portionieren und einfrieren.
Tipps & Tricks
- Lecithin als Emulgator sorgt fuer gleichmaessige THC-Verteilung und bessere Aufnahme.
- Budder hat weniger Wasseranteil als normale Cannabutter — haelt 3 Monate im Gefrierfach.
- Fuer maximale Ausbeute: Cannabismasse nach dem Sieben nochmals mit frischer Butter kochen.
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Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Decarboxylierung: Cannabis-Knospen bei 115°C für genau 40 Minuten im Ofen. Präzises Ofenthermometer verwenden — unter 110°C unvollständige Aktivierung, über 130°C beginnt Cannabinoid-Abbau.
2
Wasser-Methode Temperaturkontrolle: Butter, Wasser und Decarb-Cannabis bei sehr niedriger Herdeinstellung simmernd halten. Ziel ist 65–70°C in der Butter-Phase. Das Wasser verhindert Überhitzen der Butter — die Mischung muss deutlich unter dem Siedepunkt bleiben (kein aktives Blubbern).
3
Infusionsdauer: Minimum 2 Stunden, optimal 4–6 Stunden. Nach 8 Stunden flacht die Kurve ab — länger heißt nicht zwingend stärker. Qualität des Ausgangs-Cannabis ist der wichtigere Faktor.
4
Abseihen mit Musselin: Käsetuch-Musselin statt Kaffeefilter. Papierfilter sind zu fein und verstopfen. Cannabis-Reste gut ausdrücken — die letzte Portion enthält das meiste Restöl.
5
Wasser-Trick für klare Butter: Butter-Cannabis-Wasser-Mischung abkühlen lassen. Die Butter erstarrt oben, das Wasser unten. Butter abheben — das Wasser nimmt einen Teil der Chlorophyll-Bitterstoffe mit.
Gourmet-Rezept (Schwierigkeitsstufe 3) — diese Tipps entstammen professioneller Küche.
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Variationen
Kokosöl-Variante
Butter durch Kokosöl ersetzen — hält länger, ist vegan und hat einen leicht süsslichen Eigengeschmack.
Clarifizierte Butter (Ghee)
Butter vor der Infusion klären — entfernt Milcheiweiss, erhöht Haltbarkeit und Rauchpunkt.
CBD-Variante
Hochwertiges CBD-Blüten-Material statt THC-Cannabis verwenden — gleiche Methode, ohne psychoaktive Wirkung.
Empfohlene Sorten
Weiterführende Guides
Dieses Rezept wurde auf korrekte Dosierung, Zubereitung und Geschmack geprüft.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Wie lange hält selbst gemachte Cannabutter?
Kühlschrank: 3–4 Wochen in luftdichter Glasdose. Gefrierschrank: bis 6 Monate. Tipp: In Eiswürfelformen einfrieren (ca. 1 EL pro Würfel) für praktische Einzelportionen. Geruch und Farbe vor Verwendung prüfen.
Unterschied Cannabutter vs. Cannabis-Olivenöl?
Cannabutter: cremig, butterartig, ideal für europäische Küche, Backen, Saucen. Cannabis-Olivenöl: fruchtig-herb, ideal für mediterrane Gerichte, Dressings, Vegan. Beide werden gleich hergestellt — decarboxylieren, dann in Fett infusionieren.