Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
200
-
500 g ungesalzene Butter
-
3 g decarboxyliertes Cannabis (fein gemahlen)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Wichtiger Schritt: Decarboxylierung
Rohes Cannabis ohne Decarboxylierung hat kaum Wirkung. Warum das so ist →
Zubereitung
1
Butter in einem schweren Topf bei niedriger Hitze (90°C) langsam schmelzen lassen.
2
Das Milcheiweiß steigt als weißer Schaum auf – nicht umrühren.
3
Decarboxyliertes Cannabis einrühren.
4
45 Minuten bei 90-95°C köcheln lassen. Die Temperatur darf 100°C nicht überschreiten.
5
Durch ein feines Käseleinen oder Kaffeefilter in ein Glasgefäß abseihen.
6
Abkühlen lassen und bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank aufbewahren.
Tipps & Tricks
- Ghee ist bei Raumtemperatur 3 Monate haltbar, im Kühlschrank 6 Monate.
- Hitzestabiler als Cannabutter — ideal für Braten und Backen bei hohen Temperaturen.
- Für Veganer: Kokosnussöl ist eine gute Alternative.
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Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Ghee braucht mehr Zeit als Cannabutter: Butter mindestens 45 Minuten klären lassen bis alle Molkereiproteine abgesunken sind und die Oberfläche golden klar ist. Wer zu früh abseiht, bekommt trübe Ghee mit kürzerer Haltbarkeit.
2
Decarboxylierung Pflicht auch für Ghee: Cannabis bei 115 Grad, 40 Minuten decarboxylieren. Erst dann in das geklärte Fett infusionieren. Kein Schritt ist optional.
3
Rauchpunkt von Cannabis-Ghee: 250°C — deutlich höher als Butter (ca. 175–190°C ungeklärt) da alle Milchproteine und Wassermoleküle entfernt wurden. Cannabis-Ghee deshalb ideal für scharfes Anbraten. Cannabinoide sind im Fettmolekül gebunden und bleiben stabiler.
4
Abseih-Technik: Musselin-Tuch doppelt legen, Ghee langsam durchfließen lassen — nicht pressen. Pressen trübt das Ghee durch Schwebeteilchen. Langsam und geduldig.
5
Echter Ghee hält ungekühlt 3 Monate, im Kühlschrank 12 Monate. Cannabinoide bleiben bei richtiger Lagerung (dunkel, kühl) stabil. Kein Metall — in Glasgefäßen lagern.
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Variationen
Kokosöl-Variante
Butter durch Kokosöl ersetzen — hält länger, ist vegan und hat einen leicht süsslichen Eigengeschmack.
Clarifizierte Butter (Ghee)
Butter vor der Infusion klären — entfernt Milcheiweiss, erhöht Haltbarkeit und Rauchpunkt.
CBD-Variante
Hochwertiges CBD-Blüten-Material statt THC-Cannabis verwenden — gleiche Methode, ohne psychoaktive Wirkung.
Empfohlene Sorten
Weiterführende Guides
Dieses Rezept wurde auf korrekte Dosierung, Zubereitung und Geschmack geprüft.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Wie lange hält selbst gemachte Cannabutter?
Kühlschrank: 3–4 Wochen in luftdichter Glasdose. Gefrierschrank: bis 6 Monate. Tipp: In Eiswürfelformen einfrieren (ca. 1 EL pro Würfel) für praktische Einzelportionen. Geruch und Farbe vor Verwendung prüfen.
Unterschied Cannabutter vs. Cannabis-Olivenöl?
Cannabutter: cremig, butterartig, ideal für europäische Küche, Backen, Saucen. Cannabis-Olivenöl: fruchtig-herb, ideal für mediterrane Gerichte, Dressings, Vegan. Beide werden gleich hergestellt — decarboxylieren, dann in Fett infusionieren.