Hinweis zu Edibles: Die Wirkung tritt oft erst nach 1–2 Stunden ein — deutlich später als beim Rauchen. Starte immer mit einer kleinen Dosis und warte mindestens 2 Stunden ab, bevor du nachnimmst. Dosierungs-Guide lesen →
Zutaten
Portionen:
10
-
3 Stück sehr reife Bananen (möglichst schwarz)
-
80 g Cannabutter geschmolzen
-
80 g Zucker oder brauner Rohrzucker
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1 Stück Ei
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1 TL Vanilleextrakt
-
180 g Mehl
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1 TL Backpulver
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0.5 TL Natron
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1 Prise Salz
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0.5 TL Zimt gemahlen
-
50 g Walnüsse gehackt (optional)
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Schätzwert · Decarb-Effizienz 87% · individuell variabel
Zubereitung
1
Backofen auf 175°C vorheizen. Kastenform (30 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
2
Bananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel grob zerdrücken.
3
Cannabutter (etwas abgekühlt), Zucker, Ei und Vanille unter die Bananen rühren.
4
Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt darüber sieben und nur kurz unterheben — nicht übermixen.
5
Walnüsse unterheben. Teig in die Form füllen.
6
60-70 Minuten backen. Stäbchentest: trocken = fertig. Bei dunkler Oberfläche mit Alufolie abdecken.
7
15 Minuten in der Form auskühlen, dann auf ein Rost stürzen.
Tipps & Tricks
- Je brauner die Bananen, desto süßer und aromareicher das Brot.
- Teig NICHT zu lange rühren — wenige grobe Reste sind ideal.
- Hält sich gut eingewickelt 3 Tage bei Raumtemperatur oder 3 Monate gefroren.
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Profi-Wissen
Chef-Tipps für dieses Rezept
1
Decarboxylierung vor dem Backen ist nicht verhandelbar: Rohes Cannabis enthält THCA — die inaktive Vorstufe. 115 Grad, 40 Minuten im Ofen auf Backpapier wandelt THCA vollständig in THC um. Erst danach in Butter oder Öl infusionieren.
2
Cannabis-Butter Raumtemperatur: Kalte Cannabutter klumpt im Teig und verteilt sich ungleichmäßig — einzelne Stücke werden zu stark dosiert, andere kaum. 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
3
Cannabis im Brot gleichmäßig verteilen: Cannabis-Öl in den Teig einarbeiten, nicht darauf pinseln. Beim Kneten verteilt es sich homogen durch alle Krume-Zellen. Pinseln auf die Kruste gibt ungleichmäßige Dosierung pro Scheibe.
4
Portionsgleichheit beim Anschnitt: Kuchen, Brownies und Brote müssen exakt gleichmäßig portioniert werden — sonst variiert der THC-Gehalt pro Stück stark. Vor dem Backen mit Zahnstocher markieren, nach dem Backen exakt schneiden.
5
Backzeit-Test: Zahnstocher in die dickste Stelle stecken — kommt er sauber heraus, ist das Gebäck fertig. Bei Brownies: Mitte darf leicht feucht kleben (zieht nach dem Abkühlen nach). Backgeräte-Thermometer ist wertvoller als Zeitangaben.
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Variationen
Vegan
Pflanzliche Butter (z.B. Kokosöl-Block) statt normaler Butter — gleiche Menge, etwas nussigeres Aroma.
Glutenfrei
Mehl 1:1 durch glutenfreies Reismehl oder Mandelmehl ersetzen. Konsistenz wird etwas dichter.
Stärker dosiert
Cannabis-Menge in der Cannabutter verdoppeln, Portionsgrösse halbieren — für erfahrene Konsumenten.
Empfohlene Sorten
Weiterführende Guides
Dieses Rezept wurde auf korrekte Dosierung, Zubereitung und Geschmack geprüft.
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Warum muss Cannabis vor dem Backen decarboxyliert werden?
Rohes Cannabis enthält THCA — die inaktive Säureform. Erst durch Hitze (115 Grad, 40 Min. im Ofen) wird THCA in wirksames THC umgewandelt. Ohne diesen Schritt hat das Gebäck keine Wirkung. Dieser Schritt ist Pflicht.
Wie verhindere ich Cannabis-Geschmack beim Backen?
Starke Aromen überdecken Cannabis-Noten: Zartbitterschokolade, Zimt, Vanille, Zitrusabrieb. Geklärte Cannabutter enthält weniger Chlorophyll und damit weniger Grüngeschmack. Hochwertige Sorten mit fruchtigen Terpenen harmonieren gut mit Süßgebäck.