Cannabis-Olivenöl
Mediterrane Küche trifft Cannabis-Infusion
Cannabis-Olivenöl ist der klassische europäische Cannabis-Träger — perfekt für Salate, Dips, Pasta und alle mediterranen Gerichte. Nativ extra für beste Qualität, raffiniert für höhere Temperaturen.
Cannabis-Olivenöl: Klassik trifft Wirkstoff
Cannabis-Olivenöl ist der klassische europäische Cannabis-Träger: natives Olivenöl extra (EVOO) mit ~73 % einfach ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure) löst Cannabinoide gut und verleiht mediterranen Rezepten Tiefe. Ideal für Salate, Dips, Pasta-Saucen und kalte Küche — überall wo Olivenöl ohnehin eingesetzt wird.
Wichtiger Hinweis zum Rauchpunkt: Natives Olivenöl extra hat einen Rauchpunkt von ~160–190°C. Für Cannabis-Infusion im Wasserbad oder Slow Cooker (70–85°C) ist das kein Problem. Zum Braten bei hohen Temperaturen besser Avocadoöl oder raffiniertes Olivenöl verwenden.
| Ölsorte | Rauchpunkt | Fettstruktur | Cannabis-Infusion | Geschmack | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|
| EVOO (nativ extra) | 160–190°C | 73% Ölsäure | Gut (Wasserbad) | Fruchtig, pepprig | Salate, Dips, Pasta |
| Raffin. Olivenöl | 220°C | 73% Ölsäure | Sehr gut | Neutral | Braten, Backen |
| Avocadoöl | 270°C | 71% Ölsäure | Sehr gut | Mild, butterig | Braten, Grillen |
| Kokosöl | 175°C | 92% gesättigt | Exzellent | Kokos oder neutral | Backen, Cannabis-Öl |
| MCT-Öl | 150–160°C | 100% MCT | Schnellste Absorption | Neutral | Tinktur, Kapseln |
| Hanföl | 165°C | 77% ungesättigt | Gut | Nussig-grasig | Kalte Anwendungen |
Cannabis-Olivenöl herstellen: 3 Methoden
Methode 1 — Wasserbad (empfohlen): Olivenöl und dekarboxyliertes Cannabis in ein Mason Jar, Glas ins Wasserbad bei 85°C, 2–3 Stunden köcheln lassen. Durch Käsetuch filtern. Ergibt grün-goldenes Cannabis-Olivenöl mit vollem Terpen-Profil.
Methode 2 — Slow Cooker: Olivenöl + Cannabis für 4–6 Stunden bei niedrigster Stufe (70–80°C). Gleichmässiger als Wasserbad, weniger Aufsicht nötig. Methode 3 — Kalt-Infusion (Sonnenlicht): Cannabis in Olivenöl 2–4 Wochen im Sonnenplatz stellen. Schwächste Methode, höchster Terpenerhalt.
| Methode | Temperatur | Dauer | Ausbeute | Aufwand | Terpene |
|---|---|---|---|---|---|
| Wasserbad (Mason Jar) | 85°C | 2–3 Std. | ~85 % | Mittel | Gut |
| Slow Cooker | 70–80°C | 4–6 Std. | ~80 % | Gering | Sehr gut |
| Sous-vide | 65°C | 3–4 Std. | ~85 % | Hoch (Gerät) | Sehr gut |
| Ofen (Mason Jar) | 95–105°C | 90 Min. | ~80 % | Mittel | Mittel |
| Kalt-Infusion (Sonne) | 20–30°C | 2–4 Wo. | ~50 % | Sehr gering | Maximal |
Einsatzgebiete: Cannabis-Olivenöl in der Küche
Cannabis-Olivenöl glänzt in der kalten und warmen Küche: Als Salat-Dressing (Cannabis-Vinaigrette), als Finishing-Öl über Pasta oder Bruschetta, als Basis für Cannabis-Hummus oder Cannabis-Pesto. Bei Verwendung als Kochöl: Temperatur unter 160°C halten, um THC-Degradation zu vermeiden. Für Sous-vide-Gerichte ist Cannabis-Olivenöl ideal — die Temperatur bleibt kontrolliert unter 70°C.
Häufige Fragen
Welches Olivenöl eignet sich am besten für Cannabis-Infusion?
Natives Olivenöl extra (EVOO) für kalte Anwendungen und Wasserbad-Infusion. Raffiniertes Olivenöl für höhere Temperaturen und neutralere Rezepte. Für Cannabis-Infusion empfohlen: EVOO kaltgepresst — die natürlichen Polyphenole können als Co-Faktoren die Cannabinoid-Stabilität verbessern. Kein Trester-Öl verwenden (minderwertig).
Kann man Cannabis-Olivenöl zum Braten verwenden?
Nur bei niedrigen bis mittleren Temperaturen. Natives Olivenöl extra hat einen Rauchpunkt von ~170°C. Bei Überschreitung entstehen nicht nur Bitterstoffe, sondern Cannabis-Terpene verdampfen und THC beginnt zu degradieren. Für Braten bei hoher Hitze: Avocadoöl (270°C) als Cannabis-Träger bevorzugen.
Wie lange hält Cannabis-Olivenöl?
Cannabis-Olivenöl hält im Kühlschrank 2–3 Monate (kürzer als reines Olivenöl, da Pflanzenreste die Oxidation beschleunigen). Bei vollständiger Filterung durch Käsetuch bis 4–6 Monate. Dunkel, kühl und luftdicht lagern. Natürliche Antioxidantien im EVOO (Vitamin E, Polyphenole) schützen die Cannabinoide zusätzlich.
Cannabis-Olivenöl vs. Cannabis-Kokosöl: Was ist besser?
Beide haben Vorteile: Kokosöl hat mehr gesättigte Fette (MCTs), die Cannabinoide sehr gut lösen und eine feste Konsistenz bei Zimmertemperatur geben — ideal für Kapseln und Backen. Olivenöl bleibt flüssig und ist für mediterrane Küche, Dressings und Saucen die bessere Wahl. Für maximale Bioverfügbarkeit: MCT-Öl. Für Alltagsküche: Olivenöl.